Läuft bei uns!

Dank unseren FÜCHSEN.

REINHARD.

Wenn Rein­hard Meier, wie jüngst geschehen, vor einer Klasse ange­hender Bautech­niker über das Logis­tik­zen­trum Mittel­sachsen (LZM) spricht, sprüht er vor Elan.
Welche pfif­figen Details stecken im Plan, welche raffi­nierten Lösungen fanden die Verant­wort­li­chen auf der Baustelle? Die Planung der 76.000 m² Hallen hatte der jetzige Geschäfts­führer der FUCHS Bau Süd als Projekt­ma­nager geleitet.

Einige Jahr­zehnte zuvor war er jedoch selbst ein Tech­ni­kerschüler gewesen…

Alle überzeugt.

Meiers Karriere begann mit einer Ausbil­dung zum Bauzeichner. Als solcher arbei­tete er ab 1995 bei FUCHS. Dann führte ihn sein weiterer Weg weg vom LILA Bau. Nach einiger Zeit in der Projekt­pla­nung bewährte er sich als Bauleiter, wo er neben­be­ruf­lich (!) den besagten Bautech­niker absol­vierte. Als Projekt­leiter und neben­be­ruf­li­cher Sach­ver­stän­diger für Brand- und Explo­si­ons­schutz konnte er sein tech­ni­sches Verständnis und seine Über­sicht einsetzen und weiter perfektionieren.

Sein früherer Kollege Andreas Schmid holte Meier schließ­lich zurück unters LILA Dach. Eben für groß ange­legte System­pro­jekte wie das LZM. Mit seinen Leis­tungen über­zeugte Meier die Gesell­schaf­ter­fa­milie Fuchs ebenso wie die Kollegen: Folge­richtig trat er gemeinsam mit Tobias Koller die Nach­folge von Oswald Hirsch in der Geschäfts­füh­rung an. Start als Geschäfts­führer ausge­rechnet in der Baukrise? „In konjunk­tu­rell schwie­rigen Zeiten die Firma so zu orga­ni­sieren und zu stärken, dass wir keine Chancen liegen lassen, das reizt mich. Wir leben eine offene Kommu­ni­ka­ti­ons­kultur und mein Prinzip ist es, die Stärken jedes Einzelnen zu fördern und zu fordern. Damit stellen wir uns allen Heraus­for­de­rungen“, so Meier.

Freude an der Arbeit.

Ein „echter FUCHS“ iden­ti­fi­ziert sich in seinen Augen mit der Firma, ist stolz auf das LILA Logo und hat Freude an seiner Arbeit. „Und dann geht es natür­lich um das Leben des Team­ge­dan­kens. Wir halten zam, das ist eine starke Voraus­set­zung für den Erfolg.“

Meiers Vision für „sein“ Unter­nehmen ist das struk­tu­rierte, durch­or­ga­ni­sierte Abwi­ckeln von Projekten, die unsere Kunden mehr als zufrie­den­stellen. „Termine, Kosten, Qualität entscheiden. Wir arbeiten täglich gemeinsam daran, durch unsere Verläss­lich­keit Stamm­kunden zu binden, die gern immer wieder mit FUCHS bauen.“

TOBIAS.

Als Tobias Koller mit FUCHS-Urge­stein Sandra Geißler und seinem heutigen Co-Geschäfts­führer Rein­hard Meier seine Ausbil­dung begann, war der „Moasta“, Firmen­gründer Konrad Fuchs, noch am Leben.

Für die Ausbil­dung zuständig war der dama­lige und heutige „Chef“, Rein­hard Fuchs. Er holte Koller schon nach dem ersten Lehr­jahr zu IQ-Haus, der ersten FUCHS-System­linie für seri­ellen Wohnbau. Mit Oswald Hirsch, dem späteren Systembau-Geschäfts­führer, und Bauleiter Hans Hofmeister kümmerte sich Koller um die Planung und Bemus­te­rung der komfor­ta­blen Wohn­häuser mit der kurzen Montagezeit. 

Heimkehr zu FUCHS.

Der Zusam­men­bruch im dama­ligen Ostge­schäft riss aber auch „IQ“ mit sich, und Koller fand einen neuen Arbeit­geber. Aller­dings ließ er den Kontakt zu den FÜCHSEN nie abbre­chen. Zehn Jahre später traf er sich mit den Gesell­schaf­tern im Fertig­teil­werk Rötten­bach – wenige Monate später war die Rück­kehr als Leiter Kalku­la­tion und Akqui­si­tion konstruk­tive Fertig­teile perfekt. Gemeinsam mit seinem Wegbe­gleiter Josef Eisen, der 2023 viel zu früh verstarb, erhielt Koller 2014 Prokura. 2018 erfolgte die Beför­de­rung zum Bereichs­leiter Hoch- und Inge­nieurbau. Ab 2022 fungierte Koller zugleich als Verbin­dungs­mann zur Planungs­firma, die ihn eben­falls zum Proku­risten bestellte. Hier wirkte er nun als Produkt­ma­nager und Vertriebs­leiter für syste­ma­ti­siertes Bauen. 

Im Zuge des Gene­ra­ti­ons­wech­sels in der Führung des FUCHS Segments Bau erfolgte im Sommer 2024 Kollers Beru­fung zum Geschäfts­führer der FUCHS Bau Süd – eine Aufgabe, die er sich nun mit dem Azubi-Kollegen von einst, Rein­hard Meier, teilt. Als passio­niertem Frei­zeit­mu­siker liegt es Koller, den Takt vorzu­geben. Und er weiß, dass alle „Band­mit­glieder“ harmo­nisch zusam­men­spielen müssen für ein perfektes Ergebnis

Vorteile mit Fertigteilen.

Die viel­sei­tigen Aufgaben in dieser Posi­tion machen auch für ihn jeden neuen Tag zu etwas Beson­derem. Seine zentralen Ziele sind die Stabi­li­sie­rung und der Ausbau des Geschäfts­be­reichs Hochbau mit Fokus auf Indus­trie, Gewerbe, Logistik und Wohnen. Natür­lich am liebsten mit FUCHS Fertig­teilen. „Mit unserer bril­lanten Mann­schaft, den hoch­ent­wi­ckelten Produkt­li­nien wie FUCHS.Wohnen, unserer mittel­stän­di­schen Kraft und dem fami­liären Geist haben wir uns eine gute Markt­po­si­tion erar­beitet. Das wollen wir weiter voran­treiben, das ist unser und mein tägli­cher Ansporn“, so Koller.

MARIO.

Wer zwei Seiten einer Medaille kennt, der weiß ihren Wert am besten einzu­schätzen. Inso­fern bringt Mario Bräu­niger für seine neue Verant­wor­tung als Geschäfts­führer der FUCHS Tiefbau beste Voraus­set­zungen mit.

Sein „Erst­kon­takt“ kam nämlich 2002 zustande, als er in seiner Funk­tion als Bauher­ren­ver­treter zwei Baustellen im Raum Ansbach betreute, die „FT“ aus Kammer­stein ausführte. Seit 1990 war Bräu­niger als Bauleiter für Inge­nieur­büros in den Räumen München und Ansbach tätig.

Wertvolle Stütze.

Waren es die Geschäfts­führer Großmann/ Benz, war es der Spirit der Firma oder gefielen ihm einfach Arbeit, Orga­ni­sa­tion und Struk­turen, die er kennen­lernte? Jeden­falls wech­selte Bräu­niger 2004 nach 14 Jahren „die Seiten“ und begann bei FUCHS Tiefbau als Bauleiter im Tief‑, Straßen- und Rohrleitungsbau.

2016 erfolgte die Beru­fung zum tech­ni­schen Leiter und Proku­risten. In der Folge­zeit wirkte Bräu­niger als wert­volle Stütze und wirk­sames Backup hinter Urge­stein Wolf­gang Groß­mann. Folge­richtig war es an ihm, dessen „Erbe“ als Geschäfts­führer anzu­treten. „Mich reizt an der Aufgabe, mit 61 Jahren nochmal mein Tätig­keits­feld zu wech­seln bzw. zu erwei­tern“, sagt Bräu­niger. Seine Vision: Mit neu aufge­stelltem Führungs­team und bewährter Beleg­schaft die span­nenden Gegen­warts- und Zukunfts­themen meistern.

Beson­ders heraus­for­dernd: Die aktu­elle Arbeits­markt­si­tua­tion. „Die Baby-Boomer gehen in Rente, die jüngeren Gene­ra­tionen haben ein verän­dertes Work-Life-Verständnis. Wir wollen zeigen: Auch für diese Ziel­gruppen sind wir ein inter­es­santer Arbeit­geber“, so Bräu­niger. Mit ähnli­chem Elan will er auch den kommu­nalen Spar­zwängen und der Hoch­bau­krise, die das Akqui­rieren neuer Aufträge nicht einfa­cher machen, wirkungs­voll begegnen. Was treibt ihn darüber hinaus persön­lich an?

Familiäres Feeling.

„Bei FUCHS habe ich mich von Anfang an zu Hause gefühlt. Hier herrscht wirk­lich fami­liäres Feeling mit viel Trans­pa­renz und offener Diskus­si­ons­kultur. Du findest immer kompe­tente Ansprech­partner. Nach drei erfolg­rei­chen Jahr­zehnten möchte ich nun neue Wege gehen, ohne Kern­kom­pe­tenzen zu verlieren. Es ist an uns, den Erfolg zu stabi­li­sieren und auszu­bauen. Mit zufrie­denen Mitar­bei­tern, weiteren Teams, zusätz­li­chen Charak­teren wollen wir moderner und jünger werden. Ich will die Digi­ta­li­sie­rung voran­treiben und dann, in einigen Jahren, ein zukunfts­ori­en­tiertes Unter­nehmen in die nächsten begeis­terten Hände übergeben“.

SASCHA.

Sascha Kübrich ist 2009 als Projekt­leiter für ein Unter­nehmen, das die Innen­räume von Yachten verkleidet, im Ausland unterwegs.

Eine liebe Kollegin von früher taucht am Display des Handys auf. Barbara Fuchs sagt, sie braucht einen Produk­ti­ons­leiter. Aus Fischer­Haus, einem Tradi­tions-Werk für Fertig­häuser aus Holz, will sie etwas Beson­deres machen.

Ein großer Plan.

Kübrich schätzt die Anru­ferin – den jungen Vater reizt auch die Möglich­keit, dahoam in der Ober­pfalz zu arbeiten. Er fährt nach Boden­wöhr, lernt Gesell­schafter Rein­hard Fuchs kennen. Bei der Besich­ti­gung der in die Jahre gekom­menen Produk­ti­ons­an­lage erläu­tern ihm Vater und Tochter, wohin sie den Betrieb entwi­ckeln wollen: Zur hoch­mo­dernen Manu­faktur, die mit den Vorteilen indus­tri­eller High­tech indi­vi­du­elle und ener­gie­ef­fi­zi­ente Traum­häuser für alle herstellt. „Am 2. Februar 2010 star­teten wir das Projekt“, so Kübrich.

Der gelernte Schreiner absol­vierte zuvor nach einem Abste­cher ins Mari­ne­fach (Yachtbau) die Meis­ter­schule, ehe es ihn wieder auf luxu­riöse Schiffe zog. Dort lernte er Barbara Fuchs kennen, die sich um den Innen­ausbau und die Einrich­tung der Kabinen kümmerte. Kübrich leitete schließ­lich den kompletten Bereich Innen­ausbau, absol­vierte „nebenbei“ den Betriebs­wirt. Er wech­selte die Firma, war dann inter­na­tional als Projekt­leiter unter­wegs. Bis das Telefon klingelte.

Nun also Fischer­Haus: Neben der Produk­tion über­nimmt er 2013 auch die tech­ni­sche Leitung. Die Vision der Füchse nimmt Gestalt an – es hagelt Auszeich­nungen. „Der Job ist sehr viel­seitig. Ich trage die Verant­wor­tung für alle Kollegen im tech­ni­schen Bereich, das heißt planen, steuern, sehen, wie´s läuft. Dazu kommt die Produkt­wei­ter­ent­wick­lung: Ferti­gungs­tech­niken, Mate­ria­lien, Ideen und Designs finden, testen, umsetzen, perfek­tio­nieren. Und natür­lich Markt­ent­wick­lung: Wir setzen heute stärker auch auf Groß­pro­jekte wie Mehr­fa­mi­li­en­häuser und Kinder­gärten aus einer Hand.“

Branche geprägt.

Fischer­Haus, das ist für ihn zunächst die Familie Fuchs mit ihrem Weit­blick und der persön­li­chen Förde­rung, auch für ihn. Dann natür­lich sein Team, das mit Liebe und Holz baut. Nicht zuletzt das hoch­wer­tige Produkt, das einen Bran­chen­stan­dard setzt. Natür­lich merken sie auch in Boden­wöhr derzeit die Auswir­kungen der Konjunktur. Mit der breiten Aufstel­lung, dem Gefühl für den Markt und der hohen Qualität im Rücken sieht Sascha Kübrich aber gewohnt souverän und zuver­sicht­lich nach vorne.

MARC.

Beton­tech­no­logie hat Marc Hoff­mann schon im Studium faszi­niert. Als Kind vom Pott (Bochum-Fan) führte ihn sein Weg dann 2018 schnur­stracks zu Stephan Wein­gart und Ralf Gryzan ins FUCHS Fertig­teil­werk West.

Die beiden Führungs­kräfte erkannten das Poten­zial und zeigten dem jungen Mann die Perspek­tive auf, nach 6 Monaten bereits Prüf­stel­len­leiter zu werden…

Freiraum und Fittiche.

Gryzan erwies sich als perfekter Mentor und „Zieh­vater“. Fach­lich, im Umgang mit den Kollegen, aber auch durch Ruhe und Gelas­sen­heit. Dass aus Hoff­mann 2024 einer der beiden Geschäfts­führer werden sollte, haben beide nicht geahnt. Hr. Gryzan kommt fast wöchent­lich halb­tags vorbei, damit wir uns fach­lich austau­schen können. Am Ende der Probe­zeit hatte Marc Hoff­mann jeden­falls bewiesen, dass er fach­lich über den Teller­rand schauen und Menschen begeis­tern kann. Das Angebot, Betriebs­leiter zu werden, lehnt er zunächst ab – sein direkter Vorgänger Hans-Robert 

Nollen kann ihn schließ­lich doch gewinnen. Hoff­mann fragte zuvor Produk­ti­ons­leiter Erix Stelter, ob er sich ihn als Chef vorstellen könnte. Erix sagte „Ja“. Wenig später erhielt der neue Betriebs­leiter Prokura.

Nollen nimmt den jungen Mann unter seine Fittiche, lässt ihm viel Frei­raum, bereitet ihn – bewusst oder unbe­wusst – auf seine Nach­folge vor. „Was dich außerdem richtig formt, ist der Umgang mit jedem einzelnen FUCHS“, schil­dert Marc Hoff­mann diese Zeit, die noch gar nicht lange zurück­liegt. Ein ganz wich­tiger Kollege ist der heutige CO-Geschäfts­führer Chris­tian Haß, mit dem ihn eine tiefe Freund­schaft verbindet.

Gemeinsam stellen sie sich seit Oktober der Verant­wor­tung für die Fertig­teil­werke West. Marc Hoff­manns Ziel: Die Ener­gie­wende mit zahl­rei­chen neuen, hoch entwi­ckelten Produkten wie geprüften Trafo­sta­tionen zu beflü­geln. Für „seinen“ Standort Dorsten steht mit dem Bau zweier neuer Hallen 2025 ein großes Inves­ti­ti­ons­paket an, das die Zukunft sichert. „Span­nender geht es nicht“, sagt er.

Loyal zu den FÜCHSEN.

„Ein echter FUCHS ist loyal zur Familie, kämpft täglich für den gemein­samen Erfolg, gibt alles für seine Kollegen und hat auch noch Spaß dabei“, so Hoff­mann. Es gab im Westen auch harte Zeiten – sie haben ein Team zusam­men­ge­schweißt, das jetzt bestens für die neuen Heraus­for­de­rungen gerüstet ist.
„Mit diesen verrückten Kollegen hier und den Markt­chancen da draußen bin ich mehr als zuver­sicht­lich, dass wir unsere Vision eher früher als später erreichen.“

WOLFGANG.

Konrad Fuchs sen., der in Pollanten Moasta genannt wird, enga­giert den 15-Jährigen, der eigent­lich Elek­triker hatte werden wollen, als Maurer-Lehrling.
Der Teen­ager blüht auf im Baube­trieb, arbeitet schon bald als „Fertig­ma­cher“ einschließ­lich der Mängel­be­sei­ti­gung und über­nimmt mehr und mehr Verantwortung.

Natür­lich hat er´s auch faust­dick hinter den Ohren. Z.B., wenn der Azubi auf der Wiese hinterm Firmen­ge­lände Fahr­kennt­nisse erwirbt, die ihm später den Erwerb des Führer­scheins sehr einfach machen – heute verjährt, trotzdem bitte nicht nachmachen!

Wolfgang sieht jeden Abend den Erfolg seiner Arbeit.

Er wird Vorar­beiter, Polier, erwirbt den Meis­ter­brief. Die Viel­falt, die der junge Mann kennen­lernt, erfüllt ihn. In seiner knappen Frei­zeit als Bauleiter fährt er zur Baustelle nach Röthenbach/Pegnitz: Der neue Schlauch­turm der Feuer­wehr wächst mit Gleit­scha­lung 25 m in die Höhe. Ein Verfahren, bei dem je 30 cm aufbe­to­niert werden, dann folgt die nächste Armie­rung. Wolf­gang arbeitet die Nacht durch, weil er wiss­be­gierig ist.

Das Jahr 2000: FUCHS muss nach einer viel zu rasanten Wachs­tums­phase im Osten Insol­venz anmelden. Wolf­gang Groß­mann leitet das Tief­bau­un­ter­nehmen in Kammer­stein, das in kürzester Zeit zum aufblü­henden Unter­nehmen mit 50-köpfiger Beleg­schaft heran­wächst. In der dunklen Zeit hat er unbe­irrt wie ein Fels zur Firma gestanden und die Kollegen moti­viert, an das Geschäfts­mo­dell zu glauben. Er über­nimmt sogar als Gesell­schafter persön­lich Verant­wor­tung für die FT Fuchs Tiefbau GmbH. Die Kunden geben ihm Recht. Das Unter­nehmen gedeiht, ebenso wie die Firmen­fa­milie FUCHS.

Das Geheimnis? „Ohne eine super Beleg­schaft wäre das nicht möglich gewesen. Und: Wenn du dir das Vertrauen der Familie Fuchs erworben hast, dann geben sie dir den Frei­raum, den du brauchst“, sagt Groß­mann, Jahr­gang 1961. Noch heute ist es der „Spaß an der Arbeit“, der ihn antreibt. Er wünscht sich, dass den wieder mehr Menschen empfinden, gleich welchen Alters. Für ihn zählen Charakter, Enga­ge­ment und Durchsetzungsvermögen.

THOMAS.

Mit diesen Worten stellte Firmen­gründer Konrad Fuchs den damals 15-jährigen Thomas 1984 als Maurer­lehr­ling ein. Damit war eigent­lich alles gesagt: Es gibt viel zu tun beim FUCHS, es ist aber auch immer eine Portion Herz­lich­keit und Humor dabei. Gründe, wegen denen es Thomas Lögl auch 40 Jahre später noch Freude macht, jeden Tag in die Arbeit zu gehen.

Die Arbeits­welt damals unter­schied sich von der heute…

Tom wirft einen bunten Blick in die Vergangenheit.

Damals durfte/musste einer mit Talent wie er sehr viele verschie­dene Tätig­keiten erlernen und ausüben. Neben den Maurer-Pflichten Fertig­teile einschalen, im Winter die Stützen für die Projekte vom nächsten Früh­jahr herrichten, in der Werk­statt den Last­wagen abschleifen und neu lackieren…

Seine Gesel­len­jahre hatten viel mit Fertig­teilen zu tun – in den 1980er Jahren stieg FUCHS verstärkt in die indus­tri­elle Vorpro­duk­tion ein, um Baustellen im Groß­raum Nürn­berg sowie auf Trup­pen­übungs­plätzen schnell und effektiv bedienen zu können. Neben den großen Hallen aus Stützen, Bindern und Wand­ele­menten entstand dabei aber auch ein echtes Übungs­dorf in Hohen­fels – das wiederum verlangte von Thomas und seinen Kollegen viel Talent ab.

Daneben waren und sind Maschinen sein großes Faible. Dieser Leiden­schaft kann er noch heute weid­lich nach­gehen. Egal ob Räder oder Kette – Haupt­sache, der Motor läuft. Dass er bei allem, was er tut, tiefe Freude empfindet, das sieht man ihm an. „Das Betriebs­klima passt halt. Und die Arbeit wird auch passen, sonst wären wir ja nicht schon in der dritten Gene­ra­tion auf dem Markt“, sagt er. Dann muss er auch schon wieder weiter­ma­chen – die Baustelle ruft.

STEPHAN.

Seit Früh­jahr 2023 ist einer der treu­esten Club-Fans wieder zurück in seiner frän­ki­schen Heimat. Dort, wo 2008 Stephan Wein­garts LILA Weg begonnen hat, bei den FUCHS Fertig­teil­werken Süd in Rötten­bach. Als Proku­rist verant­wortet er Umwelt­technik & Infra­struktur. Vorher war er öfter auf Schalke zu Gast, wo der FCN zuletzt immer Federn lassen musste.

Doch der Reihe nach…

Entscheidungen treffen, Lösungen finden und mit dem Team erfolgreich sein.

Stephan Wein­gart ist u.a. begeis­terter Vertriebler. Im Innen­dienst waren es zunächst der Pumpen- & Anla­genbau sowie die Groß­be­häl­ter­sys­teme, die ihn beschäf­tigten. Dann kam die Regen­was­ser­be­hand­lung dazu. Als gelernter Bautech­niker durfte er die Frei­ga­be­zeich­nungen für die Tief­bau­pro­dukte erstellen.

So war der Schritt nach weiteren zwei Jahren zum Produkt­be­reichs­leiter folge­richtig. 2014 folgte der Ruf nach Westen: Als Nieder­las­sungs­leiter / Proku­rist wech­selte Wein­gart nach Dormagen und kümmerte sich um die Inte­gra­tion des Stand­orts in die Firmen­fa­milie sowie das Team vor Ort. 2017 ging es für die gesamte Truppe 80 km weiter nach Dorsten – auch die Maschinen zogen um. Stephan fungierte in seiner Rolle als Bereichs­leiter Umwelt­technik und Proku­rist bis 2020. Dann zog ihn eine Chance in der zentralen, neuen Abtei­lung Unter­neh­mens­ent­wick­lung zurück in den Süden.

Sein Credo: „Du musst Dich zu 100 % mit FUCHS iden­ti­fi­zieren, das lebe ich auch vor.“

OSWALD.

Im nord­baye­ri­schen Raum kennt heute jeder Oswald Hirsch als Inbe­griff für Soli­dität und Kompe­tenz am Bau – sein Berufs­leben hat ihn aber schon viel weiter geführt: u.a. bis nach Berlin. „Wo FUCHS eine Aufgabe hatte, da bin ich hinge­gangen“, sagt er heute. Das gilt seit 38 Jahren. Schon sein Start lässt aufhor­chen: Lehr­zeit­ver­kür­zung als Maurer, Gesel­len­prü­fung mit 1, Landes­sieger im Leis­tungs­wett­be­werb, Meis­ter­prü­fung mit 23 Jahren. Dazu die Bereit­schaft, das Beson­dere zu leisten – u.a. bei einer 24-Stunden-Beto­nage im Schleu­senbau. Der Hirsch ist eine Natur­ge­walt, sagten die Leute damals mit Respekt – und tun es heute noch.

FUCHS durch und durch – immer im Team.

1986 spricht ihn eine Stel­len­an­zeige an. Rein­hard Fuchs sucht einen Profi, dem er Massen­er­mitt­lung, Abrech­nungen, Baustellen-Vorbe­rei­tung und mehr anver­trauen kann. Der „Chef“, wie Rein­hard Fuchs schon damals überall genannt wird, erkennt das Poten­zial von Hirsch. Eine LILA Wachs­tums­zeit entfaltet sich – Wohnbau in München, Groß­bau­stellen für die Trup­pen­übungs­plätze der US-Streit­kräfte und weitere Meilen­steine mani­fes­tieren sich.

Für das neue Fertig­teil­werk in Linthe nahe Berlin wird Oswald Hirsch ab 1994 als Geschäfts­führer einge­setzt. Zu den Aufträgen gehören Projekte mit 440 Wohn­ein­heiten oder der Bau der JVA Lich­ten­berg. Parallel dazu muss der junge Fami­li­en­vater seine Groß­bau­stellen in Bayern betreuen.

„Ich war nie Einzel­kämpfer, immer im Team“, so Hirsch heute. Das gilt beson­ders für die enge Bindung zu Senior-Chef Rein­hard Fuchs, der ihn stets „forderte und förderte“. Das syste­ma­ti­sierte Bauen war schon immer eine gemein­same Leiden­schaft von Hirsch und Fuchs, wie etwa beim „IQ-Haus“ – eine seriell herge­stellte Fertig­haus-Linie. IQ verschwindet, wie das gesamte Ostge­schäft, mit der Insol­venz 2000. Von da an baut er kräftig mit an der „Firmen­fa­milie FUCHS“. 24 Jahre später kommt er noch immer „meis­tens mit einem Lachen ins Büro“. Er ist einge­bettet in ein starkes Netz­werk aus Innung, Freund­schaften und Wegge­fährten. Abschalten kann er frei­lich selten. Aber das ist nicht so schlimm – schließ­lich ist er ein „FUCHS“ durch und durch.